In deutschen Haushalten wird häufig der Kühlschrank als Stromfresser identifiziert. Doch das ist nicht das einzige Gerät, das die Energiekosten in die Höhe treibt. Überraschenderweise kann ein unscheinbares Gerät, das oft übersehen wird, ähnlich viel Stromverbrauch verursachen wie ein Kühlschrank. Es handelt sich um den WLAN-Router, der in vielen Haushalten rund um die Uhr aktiv ist und damit unbemerkt die Stromrechnung belastet. Angesichts steigender Energiekosten ist es wichtiger denn je, solche heimlichen Stromfresser zu identifizieren und gegebenenfalls auszutauschen oder deren Nutzung zu optimieren.
Die versteckten Stromfresser im Haushalt
Der Kühlschrank mag rund um die Uhr im Einsatz sein, aber der WLAN-Router kann ebenso viel Stromverbrauch verursachen, wenn er ineffizient ist. Laut Experten kann ein alter Router den gleichen Energiebedarf aufweisen wie ein Kühlschrank. Dies macht einen Austausch dringend erforderlich, besonders wenn man bedenkt, dass viele Router keine klaren Energieeffizienz-Klassen haben, was die Beurteilung erschwert.
Energieverbrauch messen
Um festzustellen, wie viel Energie das eigene Elektrogerät verbraucht, empfiehlt sich der Einsatz eines Messgeräts. Diese sind oft kostengünstig zu erwerben oder können kostenlos bei örtlichen Verbraucherschutzzentralen ausgeliehen werden. Indem man den Verbrauch über einige Tage misst, öffnet sich ein Fenster zur Einsparung.
Wann lohnt sich der Austausch von Geräten?
Der Austausch eines Haushaltsgerätes lohnt sich besonders, wenn es älter als zehn Jahre ist und eine schlechte Energieeffizienz-Bewertung aufweist. Beispielsweise kann ein moderner Kühlschrank mit einer Energieeffizienzklasse von C nur etwa 150 kWh pro Jahr verbrauchen, während ein älteres Modell oft das Doppelte benötigt. Dies entspricht einer Einsparung von bis zu 60 Euro pro Jahr bei den Stromkosten. Eine Investition in neue Geräte amortisiert sich in der Regel innerhalb weniger Jahre.
Ein Blick auf weitere Stromfresser
- Fernsehgeräte: Besonders der Standby-Modus kann viel Stromverbrauch verursachen.
- Trockner: Moderne Wärmepumpentrockner nutzen bedeutend weniger Energie.
- Küchengeräte: Mixer und Wasserkocher müssen nicht zwangsläufig ersetzt werden, es sei denn, sie sind defekt.
Fazit: Energie sparen und Kosten reduzieren
Um die Stromkosten zu senken, sollten Verbraucher ein waches Auge auf ihre Haushaltsgeräte werfen. Alte Geräte, insbesondere der WLAN-Router und der Kühlschrank, sind oft die Hauptverursacher hohen Energieverbrauchs. Ein kluger Austausch, an der richtigen Stelle, kann langfristig sowohl ökologisch als auch ökonomisch vorteilhaft sein.



